Catherine Motuz

Catherine Motuz verfolgt eine aktive Karriere als Interpretin, Lehrerin und Wissenschaftlerin. Sie ist Co-Direktorin des Ensemble Fedeli, und spielt mit Ensembles von Japan bis Vancouver, inklusive Freiburger Barockorchester, the English Cornett and Sackbut Ensemble, und La Cetra. In den letzten Jahren trat sie als Solistin beim Midsommer Barock Festival in Kopenhagen sowie in Österreich und der Schweiz mit dem Countertenor Alex Potter auf. Catherine hat an der McGill University, der Université de Montréal, und dem Royal Conservatoire of the Hague unterrichtet und ist derzeit Dozentin für historische Posaune an der Schola Cantorum Basiliensis.
 
Catherine Motuz stammt aus Ottawa, Canada, und studierte von 2004 bis 2011 Historische Posaune bei Charles Toet an der Schola Cantorum Basiliensis.  Als Forscherin widmet sie sich in ihren Schwerpunkten der historischen Improvisationspädagogik und den Vorstellungen über den musikalischen Ausdruck und Ästhetik im 16. Jahrhundert.
https://www.rerenaissance.ch/musikerinnen/catherine-motuz/

Louise Pollock

Louise Pollock leitet seit dem Wintersemester 2023/2024 als Nachfolgerin von Prof. Christhard Gössling und Prof. Olaf Ott die Posaunenklasse an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Zuvor war sie Soloposaunistin an der Göteborger Oper in Schweden und leitete die Posaunenklasse an der University of Göteborg Academy of Music and Drama. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem 1. Preis und der Publikumspreis beim Internationalen Aeolus-Bläserwettbewerb 2016 oder dem prestigeträchtigen „Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs“ beim Deutschen Musikwettbewerb 2014.
Als Solistin konzertiertea sie in ganz Europa mit Orchestern wie den Düsseldorfer Symphonikern, dem Zürcher Kammerorchester, dem Opernorchester Göteborg, dem Bjergsted Blåsensemble oder den Duisburger Philharmonikern. Vor ihrer Position in Göteborg spielte sie drei Jahre lang bei den Stuttgarter Philharmonikern (Deutschland).

Sie wird häufig als Jurorin zu Wettbewerben eingeladen, z. B. zum ITA-Wettbewerb, und gibt Meisterkurse. Sie ist als Künstlerin bei zahlreichen Festivals aufgetreten, z. B. beim Tourbon Brass Festival in Chile, beim Bjergsted Brass Festival Stavanger in Norwegen, beim Tromboholizm in Polen, CORNO Brass Music Festival Polen, Brassweek Samedan/Schweiz oder beim International Trombone Festival.
Louise studierte an der Hochschule für Musik Freiburg i.Br., Deutschland, bei Professor Branimir Slokar, wo sie ihren Bachelor of Music mit Auszeichnung erhielt. Anschließend studierte sie bei Prof. Henning Wiegräbe an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Deutschland (Master of Music).

Sie wurde 2023 in die Board of Advisors der International Trombone Association gewählt.
Louise ist Conn Artist und spielt ausschließlich auf einer Conn 88H, die in den frühen 1950er Jahren gebaut wurde.
https://www.lowbrassnetwork.org/de/about-5-1

Marlena Skoczylas

Marlena Skoczylas, stellvertretende Soloposaunistin der Janacek-Philharmonie in Ostrava (Tschechische Republik) und seit 2019 Soloposaunistin der Philharmonie Częstochowa (Polen). Sie begann im Alter von 16 Jahren Posaune zu spielen. Im Jahr 2012 begann sie ihr Studium an der Musikakademie in Krakau in der Posaunenklasse von Prof. Zdzisław Stolarczyk, das sie 2017 mit Auszeichnung abschloss. Sie erhielt ein Erasmus-Stipendium, dank dem sie ein Semester an der Universität von Stavanger (Norwegen) in der Posaunenklasse von Prof. Per Kristian Svensen studierte. Im Jahr 2017 begann sie ihr Masterstudium an der Hochschule der Künste Bern in der Posaunenklasse von Ian Bousfield. 

Als Solistin trat sie mit dem Symphonieorchester der Musikakademie Krakau, mit der Tschenstochauer Philharmonie, beim Internationalen Posaunenfestival in Arkansas (2022), beim Congreso International de Posbon en Betera und bei vielen weiteren Veranstaltungen auf. Marlena hat mit Daejeon Philharmonic Orchestra (Südkorea), Stavanger Symphony Orchestra (Norwegen), Lausanne Chamber Orchestra (Schweiz), Sinfonietta Cracovia, Wrocław State Opera, Podkarpacka Philharmonic, Polish Radio Orchestra und vielen anderen Orchestern zusammengearbeitet.
Ab 2022 arbeitet sie mit Haag Brass zusammen und ist offizielle Künstlerin der Marke. 
https://www.robinsonsremedies.com/endorsers/marlena-skoczylas/

Armin Bachmann

Armin Bachmanns Studien, welche er in der Schweiz und Deutschland absolviert hat, sind Wanderjahre, die bis heute andauern. Begegnen und Entdecken sind wichtige Eckpfeiler seines kreativen Schaffens.
Posaunist in europäischen Orchestern, Mitglied zahlreicher Kammermusik Ensembles wie Trio Cappella, Duo Trombonarpa, Classic Festival Brass, Yamaha NEO Brass Ensemble. Mitglied im Slokar Quartett von 1983-2018. Rege Konzertaktivität rund um den Erdball als Solist mit Symphonie Orchestern (London, München, Berlin, Ankara, Basel, Winterthur, Luzern, Kansas, Beijing, Tokio, Weimar, Astana, Pristina etc), Orgel, Brass- & Windbands. Juror an internationalen Wettbewerben, Intensive pädagogische Tätigkeit als Professor bei Meisterkursen in China, Japan, Frankreich, Kuba, Türkei, UK, USA, Kasachstan, Österreich, Deutschland, Finnland, Italien, uvm und 1989-2015 Professor an den Hochschulen für Musik Weimar und Bern.

Sein aktuelles Soloalbum heisst «all yours» und ist ein Liebesbrief an die Musik. Über 50 weitere Einspielungen von CD’s dokumentieren sein Schaffen. Liveauftritte bei Radio- und TV-Stationen, Uraufführungen zahlreicher zeitgenössischer Werke. Der Kanton Solothurn hat Armin Bachmann den Kulturpreis Musik verliehen.
Die Presse schrieb über ihn: „Ein Virtuose, der seine Posaune zum Singen bringt!“  „Bei den letzten beiden Darbietungen kamen das musikalische Temperament und unglaubliche technische Können von Armin Bachmann fast explosiv zum Ausdruck. Da konnte man nur noch geniessen und begeistert applaudieren.“ „Wie ein Magier zauberte er ein Instrument nach dem anderen aus dem Hut und verzückt damit das Publikum.“
Bachmann ist seit 1994 Yamaha Artist und spielt auf Xeno Posaunen.
www.arminbachmann.ch

David Bruchez-Lalli

David Bruchez-Lalli ist seit 2015 Dirigent des Jugend Sinfonie Orchester Zürich. Er ist seit 2005 Solo-Posaunist des Tonhalle Orchester Zürich.
Der Schweizer Musiker ist ein gefragter Dirigent, Pädagoge und Instrumentalist. Seine musikalische Karriere begann er als Posaunist; 1996 engagierte ihn Franz Welser-Möst für das Orchester der Oper Zürich, 2005 holte ihn David Zinman als Solo-Posaunist zum Tonhalle-Orchester Zürich. Zinman wurde sein Mentor und lud Bruchez 2007 nach Aspen zur American Academy of Conducting ein. 
David Bruchez-Lalli wurde im Wallis in der Schweiz geboren. Bereits Im Alter von 15 Jahren erhielt er sein erstes professionelles Engagement an der « Opéra de Lausanne ». Er war der erste Blechbläser, der das Final des « Eurovision Young Musicians » 1994 in Warschau erreicht hat. Er ist Preisträger des «Concours d’Exécution Musicale de Genève», des „Tribune Internationale des Jeunes Musiciens, UNESCO“ in Bratislava und des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs.
Er war Stipendiat der Ernst Göhner Stiftung und Kiefer-Hablitzel. Nach seinem Studium am « Conservatoire de Musique» in Lausanne, welches er mit dem Solistendiplom abschloss, begab er sich nach Berlin, wo er an der Herbert von Karajan - Akademie mit den Berliner Philharmonikern spielte.
Als Solist ist er unter anderem mit folgenden Orchestern aufgetreten: Orchestre de la Suisse Romande, National Orchester Warschau, Kremerata Baltica, Kammerakademie Potsdam, Orchestra della Svizzera Italiana, Sinfonietta Lausanne, Sinfonieorchester Basel, Orchestre de Chambre de Lausanne, Tonhalle-Orchester Zürich, Camerata St.-Petersburg und dem Slovak Radio Symphony Orchestra.
2010 ist er als Dirigent für ein Konzert mit dem Tonhalle-Orchester Zürich eingesprungen. Seither leitet er regelmäßig das Orchester in kreativen Familienkonzerten. Sein Repertoire ist breit angelegt und umfasst Werke von der Renaissance bis zur heutigen Musik. Werke der Renaissance gelangen mit seinem eigenen Ensemble « Aura Consort » auf Originalinstrumenten zur Aufführung.
Im Alter von nur 29 wurde David Bruchez-Lalli 2005 als Professor zur Hochschule für Musik in Detmold berufen. Seit 2008 ist er als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste tätig.
David Bruchez-Lalli wohnt in Winterthur (CH), ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
www.davidbruchez.com

Michael Büttler

Michael Büttler wurde in Landshut/Niederbayern geboren. Die Basis in Sachen Musik und Posaune bekam er von seinem ersten Posaunenlehrer Christofer Varner. Sein Musikstudium absolviert er an den Hochschulen für Musik in München und Frankfurt bei Prof. Michael Stern und Hans Kuhner. Neben den offiziellen Lehrern ist seine Hauptlehrerin in dieser Zeit die Posaunistin Abbie Conant. Ein Urlaubsjahr nutzt er für private Studien in Chicago bei Arnold Jacobs, Frank Crisafulli, Bruce Nelson und Charles Vernon. Den Unterricht bei Charlie Vernon setzte auch nach dieser Zeit fort. Die Zulassung zum Solistendiplom ermöglicht ihm ein 2-jähriges Studium beim „fachfremden“ Professor Gerhard Mantel (Cellist). Ausserdem spielt die Mitgliedschaft in sog. Auswahlorchestern wie dem bayrischen Landesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie während der gesamten Ausbildung eine massgebliche Rolle. Stellvertretend für viele wichtige Dozenten ist vor allem der Einfluss von Peter Eötvös und Vinko Globokar zu nennen. Von 2009 bis 2011 studiert er Alte Musik an der Schola Cantorum Baseliensis.
Während des gesamten Musikstudiums wird Michael Büttler von verschiedenen Lehrern der Alexander-Technik betreut. Von 1994 bis 97 absolviert er die Ausbildung zum Lehrer für Alexander-Technik bei Yehuda Kuperman. Um sich tiefer mit den Fachgebieten „Methodik“ und „Zusammenwirken von Körper und Geist“ zu befassen trainiert und erlernt er seit 2001 Aikido im Aikikai Basel bei Jean-Claude Aegerter und bildet sich regelmässig bei hohen Meistern wie K. Asai und H. Tada weiter. Weitere methodisch-didaktische Aus- und Fortbildungen absolviert er u. a. bei Byron Katie (School for The Work) und Reinhard Flatischler (Taketina).
Als freischaffender Musiker arbeitet Michael Büttler mit vielen Orchestern und Ensembles und entwickelt dabei seinen künstlerischen Schwerpunkt im Bereich der zeitgenössischen Musik. Neben dem Ensemble Phoenix ist er Mitglied bei HORNROH - modern alphornquartet. Mit diesem Quartett konzertiert er weltweit, seit 2014 auch als Solistenquartett mit namhaften Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Orchester der Tonhalle Zürich, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks und vielen anderen. Seit 1989 ist er regelmäßig Gastmusiker beim Ensemble Modern Frankfurt und weiteren führenden Ensembles für zeitgenössische Musik. Eigene Projekte und CD-Produktionen bilden einen wichtigen Teil seiner Arbeit als ausführender Musiker.
Seine Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben ist für Michael Büttler eine Selbstverständlichkeit. So sieht er seine Lehrtätigkeit als wichtigen kreativen Teil seiner künstlerischen Arbeit. In diesem Kontext leitet er seit 2002 den Posaunenchor Riehen (Brassband), führt für einige Jahre eine Posaunenklasse an der Musikschule in Rheinfelden (CH), unterrichtet in Vertretung von Prof. Abbie Conant an der Musikhochschule Trossingen, gibt Fortbildungen für Blechbläser und lehrt Fachdidaktik und Methodik für Blechbläser an der Hochschule für Musik Basel.
Von 2003 bis 2010 ist er Co-Leiter der Basler Schule für Alexander-Technik und für mehrere Jahre Lehrer dieses Faches an der Musikhochschule Trossingen. Seit 2004 unterrichtet er Alexander-Technik an der Musik-Akademie Basel. Zudem unterrichtet er seit 2011 Aikido im Aikikai Basel.
www.michaelbuettler.ch

Domenico Catalano

Domenico Catalano, seit 2022 Solo-Bassposaunist des Gewandhausorchesters zu Leipzig, absolvierte mit Auszeichnung sein Musikstudium an der Hochschule – Musik Luzern, bei Prof. Markus Wüest. Seine Haupttätigkeit als Orchestermusiker führt er seit über 10 Jahre aus und hielt die Position als Bassposaunist im Tonhalle-Orchester Zürich und dem Sinfonieorchester Basel inne. Als Solist bringt er das Instrument, besonders mit den Interpretationen der Musik des renommierten Komponisten Daniel Schnyder, mit Virtuosität und Innovation ins Rampenlicht. So trat er unter anderem mit dem Schweizer Jugend Sinfonie Orchester, der Sinfonia Baden, dem Sinfonieorchester Basel als Solist auf und bespielte das Festival Puplinge Classique bei Genf, das International Trombone Festival (ITF) an der Universität von Redlands in Kalifornien sowie der Universität Iowa oder dem Zywiec Trombone Festival in Polen. Des Weiteren wurde er mit verschiedenen Preisen und Förderungen ausgezeichnet, wie dem der Friedlwald-Stiftung Basel oder dem Edwin-Fischer Gedenkpreis. Als Pädagoge erteilt er regelmässig Meisterkurse an Hochschulen, Festivals und Symposien, in den Bereichen des Orchesterspiels, Kammermusik und Crossover. Als Studiomusiker wirkte er auf preisgekrönten Tonträgern in verschiedensten Genres wie z.B. der Filmmusik, Pop, Soul u.a. mit.
Domenico Catalano engagiert sich stark in der Kammermusik und ist in unkonventionellen  Formationen anzutreffen, wobei er sich stilisti sch nicht einschränkt. So sorgte er mit dem von ihm geründeten SlideSticks Trio für Aufsehen, was ihm Auftritte auf Festivals in den USA und Europa verschaffte. Der Bereich der Instrumentenentwicklung war für Domenico Catalano immer von grossem Interesse und daher besteht unter anderem mit führenden Instrumentenbauern wie Egger – Swiss Made Brass - in Basel eine enge Zusammenarbeit, wo nicht nur an Innovationen, sondern auch an historischen Bauweisen geforscht wird.  
https://www.gewandhausorchester.de/orchester/orchestermitglieder/person/catalano-domenico/
 

Hannes Hölzl

Gemäß der alpenländischen Blasmusiktradition begann der im Jahre 1987 geborene Österreicher im zarten Alter von zwei Jahren mit dem Blockflötenspiel. Um gemeinsam mit seinem Vater die Weisen hörbarer vom Hausberg bis ins Gasteinertal hinunter spielen zu können, stieg er alsbald auf das Tenorhorn um. Mit zehn Jahren erhielt er seinen ersten Posaunenunterricht bei Gernot Pracher. Schnell stellten sich  erste Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben ein und führten ihn mit 13 Jahren als Jungstudent ans Mozarteum Salzburg zu Prof. Daniel Bonvin.
Beflügelt von jugendlicher Leichtigkeit war Hannes Hölzl in den darauffolgenden Jahren Preisträger einiger der bedeutendsten Wettbewerbe für Posaune, darunter ein 1. Preis in Montreux (2001), der 2. Preis beim Prager Frühling (2004) und der 2. Preis in Budapest (2005). Es folgte die Aufnahme in die Orchesterakademie des BR Sinfonieorchesters und 2009 die erste Festanstellung beim Main-Franken Theater Würzburg als Soloposaunist. Mit 24 Jahren wechselte er in gleicher Position zum Rundfunk Sinfonieorchester Berlin. Hannes Hölzl ist begeisterter Kammermusiker, er ist Mitglied im Ensemble Samtblech, dem Kühnl Trombone Quartet und den Glorreichen Acht.
https://www.rsb-online.de/kuenstler/hannes-hoelzl/
 

Fabrice Millischer

Spätestens seit dem Gewinn des 1. Preises beim renommierten ARD-Wettbewerb ist Fabrice Millischer nicht mehr nur dem Fachpublikum ein Begriff. Vielmehr ist der 38-Jährige der erste 1. Preisträger im Fach Posaune und damit einer der bekanntesten Posaunisten der jungen Generation. 
Fabrice Millischer begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium im Toulouse. Seine Liebe zur Musik begann für das Kind einer Musikerfamilie am Klavier, sehr bald galt sein Interesse dem Violoncello und der Posaune – beide Instrumente studierte er am Konservatorium in Toulouse und beendete sein Studium mit Höchstnoten. Noch immer unentschieden, welches der beiden Instrumente sein „Favorit“ werden solle, entschied er sich, an das CNSMD in Lyon in die Posaunenklassen von Michel Becquet, Alain Manfrin und Daniel Lassalle zu gehen und gleichzeitig seine musikalische Karriere auf dem Cello bei Philippe Muller, Roland Pidoux und Xavier Philips in Paris fortzusetzen.
Fabrice Millischer konzertiert regelmäßig mit bekannten Barockensembles wie „Le Concert des Nations“ von Jordi Savall, den „Sacqueboutiers“ von Daniel Lassalle und Jean-Pierre Canihac, dem „Insula Orchestra“ von Laurence Equilbey. Als gefragter Solist gastiert er bei renommierten Orchestern wie dem Wiener Kammerorchester, dem SWR-Radiosinfonieorchester Stuttgart, der Philharmonie Baden-Baden, dem Orchester „Hermitage“ aus Sankt Petersburg, dem Capitole Sinfonieorchester Toulouse, dem Sinfonieorchester Cannes, den Nancy Staatsoper, dem National Orchester der Ukraine, der Hong-Kong Sinfonietta, dem Kyushu Sinfonieorchester, dem Taiwan Sinfonieorchester. Konzertreisen führen ihn u.a. nach Washington, Sao Paulo, Peking, Tokyo, Seoul, München, Genf und Paris. Er trat auf beim Workshop ETW, Epsival, Cuivres en Dombes, Limoux Cuivrée Spéciale, Lieksa Brass Week und Projeto Bone Brasil,…
Von 2008 bis 2013 war Fabrice Millischer Solo-Posaunist der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.
Mehrere zeitgenössische Werke für Posaune wurden ihm gewidmet: Das „Konzert für Posaune und Blechbläserensemble“ von Jean Guillou, das „Konzert für Posaune und Orchester“ von Patrick Burgan, „La chute de Lucifer“ sowie „Libretto“ von Etienne Perruchon und „L’appel sauvage” von Alain Celo, das Konzert für Posaune und Blasorchester von Jean-Pascal Beintus.
Neben dem Gewinn des ARD- Wettbewerbes ist Fabrice Millischer auch Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Posaune in Budapest (2005) und des Wettbewerbs für Barockposaune in Toulouse (2006). Seit 2009 ist er auch Teilnehmer am Programm „Déclic“ der AFAA , das die Förderung junger Künstler unterstützt. Im selben Jahr wurde er mit der Silbernen Medaille der „Académie des Arts et Lettres” ausgezeichnet. 2011 gewann er den „französischen Echo“ – den „Victoires de la Musique“ in der Gattung bester Nachwuchskünstler und den EchoKlassik Preis in 2014 für die Konzerteinspielung des Jahres (CD-Aufnahme “French Trombone Concertos”). Er war auch hier der erste Posaunist überhaupt, dem dies gelang.
Trotz seines jungen Alters ist Fabrice Millischer darüberhinaus bereits ein gefragter Lehrer seines Instruments – ein Bereich, der ihm persönlich sehr am Herzen liegt. Seit 2008 unterrichtet er am Konservatorium von Paul Dukas in Paris, seit 2009 als Professor für Posaune an der Hochschule für Musik Saar. Dazu wird er regelmäßig zu europäischen und internationalen Meisterkursen eingeladen.
Während der Covid-Periode gründete Fabrice Millischer zwei neue Ensembles: "Fab & Vince", ein Duett, und das "Millischer Trombone Quartet" mit seinen ehemaligen Studenten Kris Garfitt, Roberto de la Guia und Pierre Campenon.
Er ist gegenwärtig Professor für Posaune an der Musikhochschule Freiburg und am “Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse” in Paris. Fabrice Millischer ist Künstler des Hauses „Antoine Courtois Paris“ und spielt auf der Posaune Création Paris AC422B.
http://www.fabricemillischer.com     http://www.onlinetrombonemasterclass.com

 

Mike Svoboda

Der Komponist, Posaunist und Dirigent Mike Svoboda wurde 1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren, wuchs in Chicago auf und kam 1982 nach Abschluss seines Kompositions- und Dirigierstudiums dank eines Kompositionspreises nach Deutschland. Von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Weg war die Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen von 1984 bis 1996. Durch den Austausch mit ihm und anderen Komponisten wie Peter Eötvös, Georg Friedrich Haas, Nicolaus A. Huber, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm und Frank Zappa brachte Svoboda in den vergangenen 35 Jahren mehr als 400 Werke zur Uraufführung. Nach einer fast 20-jährigen Zäsur nahm Mike Svoboda in Jahre 2000 das Komponieren wieder auf. Seither erteilten ihm Orchester und Theater – darunter das Staatstheater Hannover, das Nationaltheater Mannheim, die Staatsoper Stuttgart, der Südwestrundfunk, das ECLAT Festival und Lucerne Festival – Kompositionsaufträge. Svobodas Hauptwerke der letzten Jahre sind die Oper Erwin, das Naturtalent (2005/07), Far from home für vier Posaune und Orchestra (2010/2021), Music for Trombone, Piano and Percussion (2011), Luminous Flux (2014) für 8 Stimmen und Perkussion, das Familienkonzert mit Trickfilm Once Around the World (2017) das Saxophonkonzert Wittgenstein & Twombly (2018) und die Kammeroper Die Katze, die ihre eigenen Wege ging (2019) nach eine Geschichte Kipling. 2008 wurde Svoboda mit dem Praetorius-Preis des Landes Niedersachsen in der Kategorie «Musikinnovation» ausgezeichnet. Die Jury würdigte in ihrer Begründung, dass Svoboda sich «durch seine Ideen und Konzepte für die Weiterentwicklung der Musik und ihrer Aufführung international verdient gemacht» habe. Seit 2007 ist er zudem Professor für zeitgenössische Kammermusik an der Hochschule für Musik Basel. Zur Zeit komponiert Svoboda ein Oper mit einem Libretto von Anne-May Krüger nach Peter Hacks Adam und Eva, die bei den Schwetzinger Festspiele 2025 in Koproduktion mit  dem Landestheater Linz im Auftrag des SWR uraufgeführt werden soll.
www.mikesvoboda.net

Bart van Lier

Bart van Lier ist als Jazz-Posaunist weltweit ein Begriff. Während seines Studiums in Hilversum spielte er bei den „Skymasters“, den „Ramblers“ und in verschiedenen Orchestern. Außerdem gehörte er zusammen mit seinem Bruder Erik van Lier über 30 Jahre lang zur Stammbesetzung von Peter Herbolzheimers „Rhythm Combination & Brass“ und arbeitete in den Niederlanden als vielbeschäftigter Studiomusiker. Von 1992 bis zu seiner Pensionierung 2017 war er Soloposaunist des „Metropole Orkest“, mit dem er auf vielen Tonträgern und mit Gastsolisten wie Al Jarreau, Zoot Sims oder Toots Thielemans zu hören ist. Daneben spielte van Lier im Cubop-Orchester „Nueva Manteca“, leitete das Posaunenquartett „Bart’s Bones“, ein eigenes Trio und, gemeinsam mit seinem Schüler Ilja Reijngoud, ein Quintett. Tourneen, Workshops und Master Classes führten ihn rund um die Welt. Bart van Lier lehrte an verschiedenen Konservatorien in Deutschland und den Niederlanden. Er begründete die Jazzabteilungen der Musikhochschulen Den Haag sowie Hilversum mit und unterrichtete dort. Er ist Autor des Lehrbuchs „Coordination Training Program for Trombone Play“, das in fünf Sprachen übersetzt wurde.

Jiggs Whigham

Jiggs Whigham ist ein international anerkannter Posaunist, Bandleader und Lehrer. Der vielseitige Künstler, geboren als Oliver Haydn Whigham III (den Spitznamen Jiggs bekam er von seinem Großvater) in Cleveland Ohio (U.S.A.) am 20. August 1943, fiel Kritikern und Musikliebhabern erstmals im Alter von 17 Jahren als Solist und erster Posaunist des Glenn Miller Orchestras unter Ray McKinley auf. Zwei Jahre später war er Soloposaunist und erster Posaunist bei Stan Kenton. Nachdem er ein Jahr lang Engagements in New Yorker Studios und Broadway Musicals warnahm, kam er 1965 nach Deutschland als Solist zum Jazz Orchester von Kurt Edelhagen beim WDR in Köln. 1966 erhielt er den ersten Preis beim ersten Wettbewerb für Modern Jazz in Wien.

Er ist in Bonn, London und Cape Cod zuhause. 1979  wurde er Professor und Leiter der Jazz Abteilung der Hochschule für Musik in Köln, der ersten Einrichtung dieser Art in Deutschland. 1995 wurde Jiggs Whigham “Professor auf Lebenszeit” und Leiter der Abteilung für Popularmusik an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin. 2000 bis 2001 war er Gastprofessor an der Indiana University (U.S.A.). Jiggs Whigham war außerdem Leiter der Schweizer Radio Band (Radio DRS) von 1984 bis 1986. Von 1985 bis 2000 war er Dirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Radio Big Band (RIAS Big Band Berlin).

Derzeit ist Jiggs Whigham weltweit tätig als Solist und Dozent sowie als Dirigent der BBC Big Band in England, künstlerischer Leiter des Berliner Jazz Orchesters sowie als Gast Tutor des Royal Northern College of Music in Manchester, England. Er ist musikalischer Leiter des LaJJOB (Brandenburger Landesjugendjazzorchester) und künstlerischer Leiter des “BUJAZZO” (Bundesjugendjazzorchester).

Jiggs Whigham ist Präsident Emeritus der ITA (International Trombone Association).

Er ist außerdem Mitglied auf Lebenszeit der ITA, Mitglied auf Lebenszeit und Hauptberater der British Trombone Society (BTS) und Beirat sowie Ehrenmitglied der IPV (Internationale Posaunen Vereinigung e.V., deutsche Tochter-Vereinigung der ITA). Jiggs Whigham ist Ehrenmitglied auf Lebenszeit der IAJE (International  Association of Jazz Educators).

Jiggs Whigham ist tätig als Solist, Komponist, Autor, Dirigent und Lehrer. Er ist Berater und ‘Artist in Residence’ der Firma Conn-Selmer.
Jiggs ist Autor der Posaunenschule “Jazz Trombone” (Edition Schott – ED 12710) und ‘Basic Steps’ (Edition Schott – ED 20910).
http://jiggswhigham.com/

Nils Wogram

Nils Wogram (geb. 1972 in Braunschweig) begann im Alter von 15 Jahren Posaune zu spielen. Dabei genoss er gleichzeitig eine klassische und Jazz-Ausbildung. Bereits im Alter von 16 Jahren war er Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters, gründete eigene Bands und gewann Preise bei Jugend musiziert. Von 1992 bis1994 studierte er in New York und schloss seine Ausbildung 1999 an der Musikhochschule Köln ab. Seit dieser Zeit hat Nils Wogram 35 Alben unter seinem Namen veröffentlicht.  Nils Wogram lebt in Männedorf im Kanton Zürich und unterrichtet an der Musikhochschule Luzern. 
Nils Wogram gilt als einer der wichtigsten europäischen Jazzmusiker. Er tritt bei zahlreichen Festivals auf und tourt weltweit mit seinen Bands und als Solist. Bekannt wurde Nils Wogram vor allem durch seinen virtuosen Posaunenstil, seine originellen Kompositionen und den unverwechselbaren Klag seiner langjährigen Bands. Im Jahre 2010 gründete Nils Wogram sein eigenes Label nwog-records, auf dem er seine Alben veröffentlicht. Nils Wograms Bands spielen ausschliesslich Eigenkompositionen. Regelmässig bekommt er auch Auftragskompositionen anderer Ensembles.
Nils Wograms Musik wurzelt tief in der Tradition des Jazz. Dennoch versucht er diese Sprache zu erweitern indem er musikalische Materialen verwendet, die nicht aus dem Jazz kommen. Dazu gehören andere Formen von Rhythmus, Form sowie melodischem und harmonischem Material. Nils Wogram ist ein Fan von „richtigen Bands“ mit einem eigenen Ensembleklang. Die meisten seiner Formationen bestehen schon viele Jahre (z.B. Root 70 seit 2000 und Nostalgia seit 2004). Nils Wogram glaubt, dass die beste Musik von festen Bands/Ensembles gespielt wird. 
Einige von Nils Wograms Lehrern: Reinhard Feldmann, Arnie Lawrence, Buster Williams, Steve Turre, Jimmy Knepper, Conrad Herwig, Slide Hampton, Kenny Werner, Maria Schneider, Richie Beirach, Jiggs Whigham, Ed Neumeister.

Einige Preise und Stipendien: mehrmaliger Preisträger bei Jugend musiziert, Jazzpreise von SWR, Nordrhein Westfalen, Stadt Köln, Jazzpott, Abendzeitung München, Julius Hemphil Competition, Frank Rosolino Competition, Jazz Ost West Nürnberg, GEMA Preis für Jazz Komposition, BMW Jazz Award, Jazz Echo, Albert-Mangelsdorff-Preis, Werkjahr der Stadt Zürich, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Schweizer Musikpreis, Deutscher Jazzpreis, Prix Du Musicien Européen (Frankreich), JTI Trier Jazzaward.
https://nilswogram.com/
 

Elena Petrova, Klavier

Elena Petrova begann mit dem Klavierspiel im Alter von sechs Jahren. Bereits mit 9 Jahren debütierte sie mit einem Schumann-Programm.  Elena studierte an dem Staatlichen Moskauer Tschaikowski-Konservatorium bei Prof. Ksenia Knorre und erhielt ihr Diplom 2006. Sie vertiefte ihr Studium an der Musikhochschule  Basel bei Prof. Adrian Oetiker und erhielt ihr Diplom 2011 mit Auszeichnung. Sie war  Bundesstipendiatin der Schweiz (ESKAS).  
Elena ist Preisträgerin verschiedener russischer und internationaler Jugendmusik-Wettbewerbe.  Sie war Teilnehmerin bei verschiedenen Festivals und konzertierte als Solistin und Kammermusikerin in Russland, Deutschland, Estland, Frankreich, in der Schweiz. 
Zur Zeit unterrichtet Elena an der AMS Muttenz und begleitet die Posaunenklasse von Prof. Edgar Manyak an der Musikhochschule Basel.